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009pfeilrechtsAnwartschaft
Die Anwartschaftsversicherung008-10
Das Wichtigste für den/die Soldaten/in

Warum
ist die Anwartschaftsversicherung auf eine
spätere Krankenversicherung für Berufs-, aber auch Zeitsoldaten unverzichtbar?
Diese Frage kann man am einfachsten mit den folgenden Beispielen beantworten:

1. Für den Berufssoldaten:
Für unsere Erläuterung benötigen wir 4 Berufssoldaten – wir wollen sie der Einfachheit halber Soldat A, B, C, und D nennen. Unsere 4 Berufssoldaten werden mit 53 Jahren pensioniert, die freie truppenärztliche Versorgung wird ab diesem Zeitpunkt durch die Bundesbeihilfe ersetzt, die in aller Regel 70 % der Krankheitskosten unserer pensionierten Soldaten übernimmt. Für die restlichen 30 % der Kosten wird jetzt eine private Restkostenversicherung benötigt.

Soldat A schließt bereits mit 21 Jahren die große Anwartschaft ab. Diese Anwartschaft garantiert ihm, daß er nach seiner Pensionierung und dem damit verbundenen Wegfall der freien truppenärztlichen Versorgung einen Rechtsanspruch auf eine Krankenversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung, die sonst grundsätzlich bei Antragstellung erforderlich ist, hat. Bei der Berechnung seine späteren Beitrages wird, unabhängig vom Zeitpunkt der Pensionierung, sein Ursprungseintrittsalter von 21 Jahren berücksichtigt, was ihm gerade in der privaten Krankenversicherung einen sehr erheblichen Beitragsvorteil bringt.

Darüberhinaus, und dies ist noch wesentlich wichtiger, muß der Versicherer ihn, ohne jegliche Risikozuschläge und Ausschlüsse von Leistungen (Ausnahme hiervon i.a.R.: Wehrdienstbeschädigungen, deren Behandlung jedoch vom Staat bezahlt werden), für Erkrankungen, die zwischen dem Abschluß der Anwartschaft und der Pensionierung eingetreten sind, ab dem Zeitpunkt der Pensionierung versichern. Dies gilt selbstverständlich auch bei vorzeitiger Pensionierung wegen krankheits- oder unfallbedingter Dienstunfähigkeit.

Dies bedeutet ohne wenn und aber:
Sind zwischen dem Versicherungsbeginn der Anwartschaft und dem Eintritt in den Ruhestand Krankheiten oder Unfälle aufgetreten, die ohne eine Anwartschaftsversicherung normalerweise zu Einschränkungen des Versicherungsschutzes, Risikozuschlägen oder gar der Ablehnung des Versicherungsschutzes führen würden, hat unser Soldat A damit keinerlei Probleme, da ihn die Anwartschaftsversicherung genau vor diesen Folgen schützt.

Soldat B spart sich das Geld für eine Anwartschaftsversicherung. Er hat wirklich riesiges Glück:
Er ist bis zu seiner Pensionierung mit 53 Jahren kerngesund. Die Restkostenversicherung, die er nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst benötigt, kostet ihn dennoch fast das Doppelte wie Soldat A, da bei der Beitragsberechnung sein jetziges Eintrittsalter von 53 Jahren zugrundegelegt werden muß.

Soldat C hat sich ebenfalls den Beitrag für die Anwartschaftsversicherung "gespart". Mit 50 Jahren wird bei ihm eine Verschleißerkrankung der Lendenwirbelsäule festgestellt, die mit Fango und Massagen behandelt werden muß. Bei der Beantragung seiner Krankenversicherung mit 53 Jahren wird für diese Vorerkrankung eine Beitragszuschlag (Risikozuschlag) von 40 % des Grundbeitrages erforderlich. Sein monatlicher Beitrag liegt somit um ca. 120 - 140 % über dem des Soldaten A.

Soldat D, ebenfalls ohne Anwartschaftsversicherung, erleidet mit 51 Jahren einen Herzinfarkt und bekommt einen Bypass gelegt, woraufhin er sich wieder gut fühlt. Als er in Pension geht, beantragt auch er eine Restkostenversicherung. Aufgrund der Herzerkrankung ist jedoch kein Versicherer bereit, ihn zu versichern. Da eine Erhöhung der Beihilfe von 70 auf 90 % gemäß § 14 der Beihilferichtlinien von der zuständigen Wehrbereichsverwaltung mit der Begründung abgelehnt wird, daß der Soldat eine Anwartschaftsversicherung abschließen hätte können, muß Soldat D als Pensionär 30 % seiner gesamten Krankheitskosten aus der eigenen Tasche bezahlen – wieviel das ist, ist ungewiß.


2. Für den Zeitsoldaten:
Wird der Zeitsoldat während seiner Dienstzeit durch Krankheit oder Unfall für einen längeren Zeitraum dienstunfähig, wird er im Gegensatz zum Berufssoldat nicht vorzeitig pensioniert, sondern schlicht und ergreifend aus der Bundeswehr entlassen. Er wird von seinem "Dienstherr" zwar in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert, hat aber keinerlei Rechtsanspruch auf die Aufnahme in einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung. Einzig die Anwartschaftsversicherung garantiert dem Zeitsoldaten die spätere problemlose Aufnahme in eine Krankenversicherung.


Tarife
Es gibt 3 unterschiedliche Anwartschaftstarife, den Tarif OH, Tarif AH un den Tarif YG. Welcher der Tarife für Sie der beste ist, klären Sie am Besten in einem telefonischen Gespräch mit unserem Hr. Kuhn oder fordern Sie weitere Infos einfach mittels unserer Infoanforderung kostenlos und unverbindlich an.


Anwartschaftsversicherung für den Ehepartner
Für den Bereich "Krankenversicherung des Ehepartners" möchten wir auf eine Problematik aufmerksam machen, die oftmals von den Betroffenen erst viel zu spät bemerkt wird.
Ist Ihr Ehepartner berufstätig, so ist er/sie in aller Regel in einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert.

Problematisch könnte es werden, wenn der Ehepartner seine/ihre berufliche Tätigkeit beendet. Mit Bezug der Rente stellt sich die Frage, ob der Ehepartner in der Krankenversicherung der Rentner weiterversichert werden kann. Hierbei handelt es sich um eine relativ günstige gesetzliche Versicherungsmöglichkeit für Personen, die eine bestimmte Zeit in der gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert waren. Gerne beraten wir Sie diesbezüglich ausführlich. Rufen Sie einfach an!


Gerade für Soldatinnen
ist die Anwartschaft bei einem privaten Versicherungsunternehmen zwingend notwendig, da diese Gesellschaft das Neugeborene auch dann versichern muss, wenn das Kind krank oder behindert zur Welt kommt. Fehlt diese Anwartschaft oder steht der Vater des Kindes nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung, ist das Neugeborene nicht versicherbar.

Dabei ist es ratsam, sich schon vor der Geburt des Kindes mit unserem Experten in Verbindung zu setzen, Anschrift, Telefon und Email finden Sie auf der Startseite oder Sie nutzen gleich die Infoanforderung.

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